“Die Wissenden haben den Himmel
verloren
Denn sie errechneten seine Entfernung.
Die Wissenden sehen die Sonne
nicht mehr,
Aber sie messen den Schatten im
Sande
Und sagen: Das ist die Zeit...
Ihr aber werdet im Innern den Raum
wieder finden
Wie Hall und Wiederhall heiliger
Worte
Und die Zeit wird wieder durch euch
hindurchfluten
Wie ein Strom singender Sterne.”

*** *** ***


Durch die Weiten jener Welt, flog Sie im Rhythmus der Klänge, Ihrem Wohlgefallen angenehm.

In Ihrem schleiernen Gewand barg sich der Zwang zu folgen.

Unstet, alles zu erhaschen, was Neugierde zu wecken vermochte.

Ihr Wissen ward so reich, die Unendlichkeit schmeckend.

Doch gleich Neugeboren, blind und taub, war es der Beginn.

"Was fühlst Du grad?" frohlockte der Schelm Ihres Innersten.

Erschien das strahlende Lächeln Ihrer Augen – „Und?“

Gleich Ihrer Lust, was Sie zu sein vermochte, war Sie alles und nicht von dieser Welt.

Tanzend wiegt sich Ihre Silhouette, Kelche tragend, mit Blut gefüllt.

Schon kroch die Trauer Ihr durch's Mark, den Schmerz erkennend.

Geduldig opfert Sie ihr Herz für Jene, die sich selbst nicht tragen.

Träume bringt Sie hier und dort, mal grausam, mal voll Trost.

So ist Sie der Anbeginn und die Ewigkeit, sogar des Todes Schatten.

*** *** ***

                                                                  

                                                                                

Sprach ein fremdes Weib mich an,

aus offensichtlich großer Not.

Ob ich ihr wohl helfen kann:

"Befrei mit mir vom Sturm das Boot!"

Als ich ihrem Plan dann lausch;

der Vorschlag war ein seltsam Tausch.

Ein Papier ohne Wert geb ich ihr;

einen PIN ohne Wert kreiert sie mir.

Sie klang so süß und bitterlich;

Ich habe fast geweint.

Vertrauen schwang in ihrer Stimme mit;

Sie hätte mich niemals geleimt.

So geschah es dann, als ich zu ihr kam;

der zweite Tausch ward vollzogen.

Mein Papier ohne Wert, ein €uro-Schein,

gegen den PIN ohne Wert, ungelogen.

Meiner Hilfe zum Dank erhielt ich Geschenke,

neuer Glaube ins Vertrauen war nur eines davon.

Und wenn ich die Vorgänge jetzt so bedenke:

"Ich kann's kaum erwarten, wieder vorbei zu schaun!"


*** *** ***


"Guten Tag",

spricht mit Tourette hier Euer 'Adrian'

Ich schrei auf den Straßen meist alle Leute an

Gespannter Atem mit Tourette Syndrom

Vier+Zwanzig/SIEBEN unter Dauerstrom

Hört mich einer im Walde schrein, denkt:

"Wird hier geschlachtet grad ein Schwein?"

Ich kann es schlecht nur kontrollieren

Muß schwierig durch's Leben manövrieren

Der Schulterfreund begegnet mir auf diese Weise

An die Hand genommen wurde ich dann ganz leise.

Jetzt ist alles schöner und ich fühl mich wohler

Auch in den schwierigen Zeiten von "CORONA"

Die Leute flohen vorurteilend zu Hauf vor mir

Stand ich jauchsend und prustend vor ihrer Tür

Als Handwerker hatte ich nun ganz verloren

Deshalb wurde ich hier und jetzt neu geboren!

Ich bin schon viel ruhiger geworden

Jetzt brauch ich euch alle in Horden

Laßt uns bitte zusammen stehen

Die Wahrheiten teilend miteinander geh'n

"Danke sehr,"  dass Du mein Wort hast gelesen

Auch Du machst mich zu einem neuen Wesen

Ich hoffe und wünsche, wir sehen uns wieder bald

Auf und an der Bühne unseres Lebens in meinem Wald

Diese Einladung hast Du wie ich bekommen

Ihr auch zu folgen bleibt Dir ganz unbenommen

Es ist das Glück auf Erden für mich

Finde heraus, was es sein kann für Dich

Bis bald im Wald (Café) - "Juchee!"





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